Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau: Neues Ausbildungsangebot startet

Dr. Eva Trifina-Mikosch, Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Anton Hörth, Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, Stv. Direktorin Manuela Wiesner, MSc und fachspezifische Leitung DGKP Sabrina Kiessling

STOCKERAU – Im Februar 2025 startet in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau die dreijährige Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA).

Das Berufsbild „Operationstechnische Assistenz“ wurde 2022 bundesweit neu eingeführt und soll alle technik- und medizinaffinen Personen ansprechen, die nicht zwingend eine klassische Pflegeausbildung machen möchten, sich aber für einen medizinischen Beruf interessieren. Die operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten sind in den Kliniken in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), im Schockraum, in der Notfallambulanz, in der Endoskopie oder im OP-Bereich tätig. Im Operationssaal sind sie für die Betreuung und Versorgung der Patientinnen und Patienten zuständig, für das Instrumentieren während einer Operation einschließlich der Vorbereitung aller erforderlichen Instrumente, Apparate und Materialien, für die Durchführung operationsspezifischer Lagerungen oder für die Koordination der Arbeitsabläufe während der OP. Sie arbeiten eigenverantwortlich auf ärztliche Anweisung.

Manuela Wiesner, MSc, stellvertretende Direktorin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau, dazu: „Zugangsvoraussetzung für die OTA-Ausbildung ist unter anderem das vollendete 17. Lebensjahr bzw. die erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe oder eine Berechtigung zur Ausübung der Operationsassistenz.“

Die Besonderheiten der OTA-Ausbildung an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau sind die gute Verkehrsanbindung (Wien-Nähe) des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau als Ausbildungsort. Somit ist die gute Erreichbarkeit sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gewährleistet. Das Landesklinikum Korneuburg-Stockerau bietet den Auszubildenden eine Wohnmöglichkeit, wenn Bedarf besteht. Zusätzlich wird ein vergünstigtes Mittagessen angeboten, welches während des Praktikums kostenlos ist.

Univ.-Lekt. Dr. Eva Trifina-Mikosch, ärztliche Koordinatorin der OTA-Ausbildung, betont zudem: „Ein weiteres, innovatives Merkmal der OTA-Ausbildung ist die Vier-Tage-Woche, wobei der Freitag als lernfreier Tag gilt. Ebenso werden in Form von Distance Learning Lerninhalte nach den neuesten Standards in digitaler Technologie angeboten. Hierfür werden sowohl PCs als auch kostenloses WLAN vor Ort zur Verfügung gestellt.“

Diese moderne Ausbildungsart ist optimal auf die Bedürfnisse der Auszubildenden abgestimmt. Der theoretische und praktische Teil der Ausbildung findet in den Räumlichkeiten des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau statt.

Weitere Informationen hinsichtlich der Voraussetzungen, der Unterstützungsmöglichkeiten zum Aufnahmeverfahren und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf der Website pflegeschulen.noe-lga.at. Alle Interessierten erhalten Infos und telefonische Beratung von Montag bis Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau unter der Telefonnummer 02266/9004 DW 11600. Das Bewerbungsverfahren startete im Herbst 2024.

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v.l.n.r. Univ.-Lekt. Dr. Eva Trifina-Mikosch, Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Anton Hörth, Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, Stv. Direktorin Manuela Wiesner, MSc und fachspezifische Leitung DGKP Sabrina Kiessling

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Ein Einblick in die Arbeit der OTA: Präzisionsarbeit und Vorbereitung der OP-Instrumente. Eine spannende Tätigkeit mit täglich neuen Herausforderungen.

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Karin Dörfler
Landesklinikum Hollabrunn
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