Neue Praxiskoordinatorin ist Bindeglied zwischen Ausbildungsstätte und Praktikumsplatz

v.l.n.r. Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA freut sich, die neue Praxiskoordinatorin, DGKP Verena Stubenvoll, begrüßen zu dürfen.

HOLLABRUNN/KORNEUBURG/STOCKERAU – DGKP Verena Stubenvoll ist ausgebildete Praxisanleiterin und seit April 2024 in ihrer neuen Funktion als Praxiskoordinatorin für die drei Klinikums-Standorte Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau zuständig.

In Absprache mit der Pflegedirektion und den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege sowie den Fachhochschulen, ist Verena Stubenvoll für den Prozessablauf hinsichtlich der professionellen, fachspezifischen Praxisanleitung in der Gesundheits- und Krankenpflege in den Organisationseinheiten zuständig.

Praxisanleitung trägt dazu bei, Praktikantinnen und Praktikanten in der Pflege qualitativ hochwertig in ihrer praktischen und theoretischen Ausbildung zu begleiten. Eine professionelle Anleitung dient der Weiterentwicklung der Praktikantinnen und Praktikanten und führt zu motivierten, kompetenten Kolleginnen und Kollegen, die sich auf den Stationen wertgeschätzt fühlen und Spaß an ihrer zukünftigen Tätigkeit erfahren.

„Als ich 2003 mit meiner Diplomausbildung in Wien begonnen habe, gab es schon vereinzelt Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, aber lange noch nicht auf jeder Station“, berichtet Praxiskoordinatorin DGKP Verena Stubenvoll. „Meistens wurde man als Praktikantin bzw. Praktikant in jedem Dienst einer diplomierten Pflegeperson zugeteilt, die Beurteilungen wurden aber fast immer von den Stationsleitungen durchgeführt.“

Die Praxisanleitung hat sich im Laufe der Zeit zu einer Profession entwickelt, denn mittlerweile haben fast alle Bereiche und alle Stationen in den Landeskliniken Hollabrunn und Korneuburg-Stockerau eine eigene Praxisanleitung, manchmal sogar mehrere. Heutzutage steht ein durchdachtes Konzept dahinter, bei dem Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter die Auszubildenden vom ersten Tag an während des gesamten Praktikums betreuen und begleiten.

„Gemeinsam mit den Auszubildenden wird ein Dienstplan erstellt. In einem Erstgespräch werden die Erwartungen der Ausbildungsstätte und der Praktikantinnen bzw. Praktikanten definiert, zudem werden Lernziele festgelegt“, so Praxiskoordinatorin Verena Stubenvoll.

Ein Zwischengespräch zur Praktikumshalbzeit gibt Auskunft über die bisher erreichten Lernziele und über die Entwicklung der Auszubildenden. Am Praktikumsende erfolgt ein Endgespräch, bei dem das Praktikum als Ganzes reflektiert wird und sich Praktikantin bzw. Praktikant und Praxisanleitung gegenseitig Feedback geben.

„Wir haben diesen innovativen Schritt gesetzt, um dadurch verstärkt die Qualität in der Pflege zu betonen“, so Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA. „Das gute Zusammenspiel von Schulen, Studieneinrichtungen und unseren Kliniken ist gelebte Praxis und somit essentielle Grundlage für die bestmögliche Ausbildung in der Pflege. Die Praxiskoordination ist dabei ein wichtiges Instrument, um hierbei fachlich optimal zu unterstützen. Diese Flexibilität an den drei Standorten macht uns zukunftsfit.“

Die achtmonatige, berufsbegleitende Weiterbildung zur Praxisanleitung kann von Personen des gehobenen Dienstes sowie der Pflegefachassistenz absolviert werden. Für Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten besteht die Möglichkeit, den Kurs „Weiterbildung Mitwirkung bei der Praxisanleitung Pflegeassistenz“ zu absolvieren.


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v.l.n.r. Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA freut sich, die neue Praxiskoordinatorin, DGKP Verena Stubenvoll, begrüßen zu dürfen.

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