„Die Maßnahmen des Gesundheitsplans sind auf die künftige Bevölkerungsentwicklung und auf die bestmögliche, bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung in den einzelnen Regionen Niederösterreichs ausgerichtet“, betonte der für die Kliniken in Niederösterreich zuständige Landesrat Anton Kasser. „Besonders wichtiger Aspekt ist hierbei unter anderem der demografische Wandel, der unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren maßgeblich prägen wird. Der Gesundheitsplan stellt sicher, dass durch ein gut strukturiertes und optimal ausgerichtetes Versorgungsnetz im Bedarfsfall jederzeit die richtige Behandlung für die Bevölkerung des Weinviertels zur Verfügung steht.“
Die Klinikleitung präsentierte sich bei dieser Veranstaltung mit einem Infopoint und mit Informationen über die künftige Schwerpunktsetzung in der Kliniklandschaft des Weinviertels sowie über die Details des Gesundheitsplans 2040+.
„Mit dem Gesundheitsplan 2040+ wird das Weinviertel umfassend neu aufgestellt, um auch künftig eine bedarfsgerechte um hochwertige Versorgungsqualität zu gewährleisten. In Vorbereitung auf das geplante Klinikum Weinviertel Süd werden bereits jetzt die Klinikstandorte Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn fachlich und organisatorisch zusammengeführt“, so Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA.
In den nächsten 10-15 Jahren entsteht im Weinviertel eine neue Versorgungsstruktur, die den Anforderungen der demografischen Entwicklungen in der Region gerecht wird. Es entsteht ein zweites Schwerpunktklinikum in Stockerau, neben dem Schwerpunktklinikum Weinviertel Nord in Mistelbach, sowie zusätzlich ein Gesundheits- und Pflegecampus mit bis zu 290 Plätzen in Hollabrunn, Ambulatorien in Hollabrunn und Gänserndorf und ein Ausbildungscampus für die Fachkräfte von morgen in Korneuburg.
„Wir sind froh über die Entscheidung für den Neubau des Schwerpunktklinikums Weinviertel Süd in Stockerau, da wir davon überzeugt sind, dass die Patientinnen und Patienten dadurch eine noch bessere Versorgung in der Region erhalten. Die Bündelung von medizinischer und pflegerischer Expertise in Kombination mit hochkompetenten Abteilungen unter einem Dach ist nötig, um auch in Zukunft – gemeinsam mit dem Schwerpunktklinikum Nord - höchste Behandlungsqualität gewährleisten zu können“, ist sich die Klinikleitung des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn einig. Auch für die Geschäftsführerin der Gesundheit Weinviertel GmbH, Mag. Katja Steininger, BSc ist der Gesundheitsplan 2040+ eine Entscheidung für die Zukunft: „Ich freue mich, dass wir im Weinviertel mit der neuen, modernen Versorgungsstruktur Maßstäbe setzen.“
Die neue Klinikstruktur im Weinviertel setzt auf jene Spezialisierung, die es braucht, um moderne und zukunftsorientierte Medizin anbieten zu können. Ziel des Gesundheitsplans ist es, das Gesundheitssystem in Niederösterreich nachhaltig abzusichern und zukunftsfit für die kommenden Generationen zu machen.
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v.l.n.r. Mag. Andreas Valsky (Präsident Kiwanis), Stv. Geschäftsführerin Doris Slama MSc, MBA (Gesundheit Weinviertel GmbH), Bürgermeisterin Mag. (FH) Andrea Völkl, Landesrat Anton Kasser, Geschäftsführerin Mag. Katja Steininger, BSc (Gesundheit Weinviertel GmbH), Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA (Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn) und Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Anton Hörth (Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn)
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v.l.n.r. Abgeordneter zum NÖ Landtag Christian Gepp, MSc, Bürgermeisterin Mag. (FH) Andrea Völkl mit der Klinikleitung des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn, Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, Dipl. KH-BW Anton Hörth und Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA
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Information zum geplanten Schwerpunktklinikum beim Kiwanis-Sicherheitstag in Stockerau
