Ein halbes Jahrhundert Pflegeausbildung in Stockerau - LR Teschl-Hofmeister: Gratulation zum Jubiläum

Mag. Susanne Gröschel, Vorständin Elisabeth Bräutigam, Schuldirektorin Manuela Wiesner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Vorstand Bernhard Kadlec

STOCKERAU - Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau feierte ihr 50-jähriges Bestehen. Die Bildungseinrichtung zeichnet sich durch ein vielfältiges Bildungsangebot aus und leistet einen wertvollen Beitrag bei der qualitativen Ausbildung von Pflegekräften. 

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betonte in ihrer Festrede: „Seit 50 Jahren werden in Stockerau Fachkräfte ausgebildet, die sich mit großem Einsatz und Empathie um die Patientinnen und Patienten in den Kliniken oder um die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflege- und Betreuungszentren kümmern. Wir werden uns weiter intensiv einsetzen, um einerseits junge, motivierte Menschen für die Pflege zu gewinnen und andererseits die Arbeitsbedingungen sukzessive zu verbessern. Ich bedanke mich beim Team der Schule und natürlich auch bei allen Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen 50 Jahren“, so Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. 

Der Gesundheitsplan 2040+ sieht vor, dass Medizin und Pflege in Zukunft konsequent aus einer Hand geplant werden. Die Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben, sei es in einem Klinikum oder in einem Pflege- und Betreuungszentrum, erfordert eine entsprechend große Anzahl an fachkundigem, gut ausgebildetem Personal - gerade und vor allem auch im Bereich der Pflege. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts war der Bedarf von gut ausgebildetem, qualifiziertem Pflegepersonal sehr groß. Um diesem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken und die Aufnahme von gut ausgebildetem Personal zu erleichtern, wurde die Implementierung einer Ausbildungsmöglichkeit von Pflegepersonal am Klinikstandort Stockerau forciert. Damit waren die Weichen gestellt und am 9. August 1976 erging der Bescheid, wonach die Stadtgemeinde Stockerau eine allgemeine Krankenpflegeschule errichten und führen durfte. 

Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau ist Garant dafür, eine fundierte Ausbildung in einem anspruchsvollen Bereich des Gesundheitswesens anzubieten, bei der sowohl theoretische als auch praxisorientierte Inhalte vermittelt werden.

Vorständin Elisabeth Bräutigam und Vorstand Bernhard Kadlec bedankten sich bei allen, die diese Ausbildung auf höchstem Niveau gewährleisten: „Die NÖ Landesgesundheitsagentur steht für die bestmögliche, medizinische und pflegerische Behandlung und Betreuung in Niederösterreich - das ist unser gemeinsames Versprechen an die Menschen in unserem Land. Und um dieses Versprechen auch in Zukunft halten zu können, benötigen wir gut ausgebildetes Personal aller Berufsgruppen. Die größte Berufsgruppe in den niederösterreichischen Kliniken ist die Pflege und daher müssen entsprechend viele Ausbildungsplätze auf hohem Niveau geschaffen werden, denn gut ausgebildete Pflegekräfte sind das Rückgrat und das Herzstück des Gesundheitswesens.“

Die Pflege ist essenzielles Bindeglied zwischen Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten und den Angehörigen sowie Schnittstelle für sämtliche administrative und organisatorische Abläufe. Damit reicht ihre Bedeutung weit über die rein pflegerische Versorgung hinaus. Deshalb sind die Schulen unerlässlich, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Sie sichern die qualitative Ausbildung von Nachwuchskräften durch die Vermittlung des fachlichen Know-Hows in der Praxis und sind für das reibungslose Funktionieren im Gesundheitswesen unerlässlich.

Manuela Wiesner, MSc, Direktorin der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn und Stockerau dazu: „Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau bietet ein breitgefächertes Angebot. Die Auszubildenden profitieren von einer großen Ausbildungs- und Weiterbildungspalette, die theoretisches und praktisches Wissen optimal verknüpft. Bereits am 11. Oktober 1976 begann in Stockerau der erste dreijährige Ausbildungslehrgang des gehobenen Dienstes im Pflegebereich mit 18 Schülerinnen, davon haben neun diplomiert. Ich freue mich, dass wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele Auszubildende begleiten durften.“


BILDTEXT 1
v.l.n.r. Betriebsrat-Vorsitzender Herbert Watzinger, Mag. (FH) Kurt Weilinger, Mag. (FH) Susanne Gröschel, Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Ernstberger, MSc, MBA, Stv. Geschäftsführerin Doris Slama, MSc, MBA (Gesundheit Weinviertel GmbH), Stv. Bezirkshauptmann Mag. Thomas Heider, Pflegedirektorin DGKP Silvia Hickelsberger, MSc, MBA, Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister, Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Minnich, Schuldirektorin Manuela Wiesner, MSc, Vorständin Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, MBA, Maria-Luise Jerabek, Kaufmännischer Direktor Dipl. KH-BW Anton Hörth, Bürgermeisterin Mag. (FH) Andrea Völkl und Vorstand Mag. Dr. Bernhard Kadlec

BILDTEXT 2
v.l.n.r. Mag. (FH) Susanne Gröschel, Vorständin Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, MBA, Schuldirektorin Manuela Wiesner, MSc, Landesrätin Mag. Christiane Teschl-Hofmeister und Vorstand Mag. Dr. Bernhard Kadlec

FOTOCREDIT
Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn
Abdruck honorarfrei nur im Zusammenhang mit der beigefügten Presseaussendung. Jegliche weitere Verwendung, Veröffentlichung oder Veränderung der Bildinhalte bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der NÖ LGA


MEDIENKONTAKT
Karin Dörfler
Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn
Tel.: +43 (0)2952 9004-21003
E-Mail: karin.doerfler@hollabrunn.lknoe.at